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Unterstützte Kommunikation

Eingeschränkte oder fehlende lautsprachliche Kompetenzen haben enorme Auswirkungen auf die Lebens- und Lernqualität der betroffenen Schüler. Ein besonderes pädagogisches Konzept an unserer Schule ist deshalb die Unterstützte Kommunikation. Wir erarbeiten mit den Schülern ein individuell angepasstes Kommunikationssystem, das sowohl im Unterricht als auch in Einzelförderung Anwendung findet.

Was ist Unterstützte Kommunikation?

  • Ansatz zur Förderung kaum und nicht sprechender Menschen, die sich mit den ihnen zur Verfügung stehenden lautsprachlichen Fähigkeiten nicht ausreichend ausdrücken können
  • Ziel: Erweiterung der Kommunikationsfähigkeiten im Alltag, dies gilt für die Kompetenzen des Schülers genauso wie für die seines sozialen Umfeldes
  • Umfangreiche Diagnostik mit dem Ziel, die individuellen kommunikativen Kompetenzen einzuschätzen und darauf basierend ein individuell angepasstes Kommunikationssystem zu erarbeiten
  • Möglichkeiten für eine gelingende Interaktion sind u.a.:
    • Die Erweiterung der körpereigenen Komm.-fähigkeiten
    • Der Einsatz nichtelektronischer und elektronischer Komm.-hilfen
    • Die Anwendung verschiedener Gesprächsstrategien
    • Informationsaustausch und Beratung mit dem Umfeld der betroffenen Person (Eltern, Geschwister, Freunde, Erzieher, Therapeuten…)
    • Unterstützung bei der Kooperation mit verschiedenen Institutionen (Ärzte, Krankenkassen, SPZ…)
    • Themenspezifische Fortbildungsangebote

Was nutzen wir bereits?

Nichtelektronische Kommunikationsmittel:

  • Realgegenstände
  • Fotos
  • Symbolsysteme: Vor allem MetaCom, PCS
  • Piktogramme (Raumschilder, bekannte Logos und Markenzeichen, Verkehrszeichen …)
  • Kölner Kommunikationsmaterialien mit Kern- und Randvokabular

Elektronische Kommunikationsmittel:

  • BigMac
  • Power Link
  • Talker (DynaVox M3)
  • iPad`s